Betriebswirtschaftslehre
BetriebswirtschaftslehreDie Betriebswirtschaftslehre, kurz gesprochen BWL, befasst sich mit der Frage, wie Ressourcen eines Unternehmens effektiv eingesetzt werden können. Die Betriebswirtschaftslehre legt fachliche Zusammenhänge dar. Die Betriebswirtschatfslehre ist die Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik und lehrt wirtschaftliche und finanzielle Abläufe in Unternehmen. Neben der Volkswirtschatfslehre ist die Betriebswirtschaftslehre als zweites Teilgebiet der Sozialwissenschaften zu zu ordnen.
Hauptgegenstand ist hierbei die Erklärung und Beschreibung von Unternehmen, die durch die Analysen und auch den Entscheidungsprozessen berücksichtigt wird. BWL dient also dazu, die Handlungsanweisungen für die Entscheidungen zu treffen und auszuwerten. Diese Entscheidungen werden darauf hin durch bestimmte Faktoren bearbeitet. Zum einen beziehen sie sich auf die Auswahl von Produkten wie z.B. Güter, Personal und auch Informationen. Zum anderen durch den Absatz der hergestellten Waren auf dem Markt. Hierbei ist auch wichtig, dass diese Entscheidungen in einem engen Zusammenhang mit der Kapitalbeschaffung herschen. Sprich, es wird darauf geachtet, dass der Geld- und Kapitalmarkt, die staatlichen Rahmbedingungen und auch dem Rechtssystem im Gleichgewicht stehen.
Der erste wichtige und bedeutende Vertreter der
Betriebswirtschaftslehre war Eugen Scmalenbach ( 1873 - 1995 ). Er
entwickelte die betriebswirtschaftlichen Ansätze im Bereich des
Rechnungswesens und wurde bei den Entscheidungen vollgender
Schwerpunkte geprägt: der faktoorientierten
Betriebswirtschaftslehre von Erich Gutenberg, der
entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre von Edmund
Heinen, der systemorientieren Betriebswirtschaftslehre von Hans
Ulrich und der managementorientierten Betriebswirtschatfslehre von
Horst Albach. Demnach lässt sich die BWL in Teilgebiete
unterteilen. Zum einen in die Allgemeine Betriebswirtschatfslehre (
ABWL ) und zum anderen in die Spezielle Betriebswirtschaftslehre (
SBWL ). Bei ihnen unterscheidet man ebenfalls unter funktionalen
und branchenspezifischen Gebieten.
Unter anderem zählt dazu die funktionale SBWL. Darunter versteht
man unter anderem die Beschaffung und Matarielwirtschaft, die
Finanzwirtschaft, das Informationsmanagment, die Wirtschaftsprüfund
u.v.m. Des weiteren zählen die branchenspezifischen Gebiete dazu,
wie z.B. die Bankenbetriebslehre, die Handelsbetriebslehre, das
Medienmanagment und die Versicherungsbetriebslehre. Unter den
interdisziplinären SBWL gelten vorwiegend die
Wirtschaftspsychologie, die Wirtschaftsinformatik und das
Wirtschaftsrecht.
Selbst in der Forschung geht es in der Betriebswirtschaftslehre immer weiter. Auf diesem Gebiet spielen Verbände und Vereine vorallem die Schmalenbach Gesellschaft eine große Rolle. Daneben gibt es auch Verbände und Vereine, die regelmäßig Konferenzen organisieren, die darauf hin Fachzeitschriften für Interessenten heraus bringen.
