Weimar - Reisen und Urlaub bei Goethe, Schiller und Bauhaus
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Weimar - Universitätsstadt in Thüringen

Weimar - Universitätsstadt in Thüringen Weimar: Auf der Spuren der Deutschen Klassik

Stadt Weimar

Die Kreisfreie Stadt Weimar, liegt im deutschen Thüringen und ist durch ihr kulturelles- und geschichtliches Erbe bekannt. Auch heute ist sie Universitätsstadt. Weimar entwickelte sich zur viert größten Stadt Thüringens und hat das größte Bevölkerungswachstum im Freistaat vorzuweisen. Neben mehreren Universitäten haben auch viele Verwaltungsgebäude dort ihren Sitz. Mit Weimar verbindet man vordergründig sie die sogenannten Weimarer Klassik und große Namen wie Goethe, Schiller und Herder. Aber auch Bauhaus sowie „die Weimarer Republik“ sind assoziationsfreudige Schlagworte rund um Weimar herum. 1925 konnte Weimar-Ehringsdorf für Frühgeschichtliche Schlagzeilen sorgen, man fand den Ehringsdorfer Urmenschen, dessen Alter auf circa 200.000 Jahre geschätzt wurde. Im Mittelalter sprach man von der Grafschaft Weimar, als selbstständige politische Macht. Über lange zeit änderte sich der Status der Stadt immer wieder, durch die politische Situation der umliegenden Gebiete war die Status-Frage unsicher. Mücken gibt es in Weimar eigentlich nicht mehr oder weniger als in anderen Orten in Deutschland.

1410 erlangte Weimar die Stadtrechte und erlebte einen Aufschwung. Ein zerstörerischer Stadtbrand tobte 1424 in der Stadt, und zerstörte alles neu Geschaffene. Weimar erholte sich langsam aber kontinuierlich, so wurde es 1552 Hauptstadt vom Herzogtum Sachsen-Weimar. 1653 fand zum ersten mal ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis statt, dass sich auch auf Dauer hielt und noch heute ein großes Volksfest mit überregionaler Ausstrahlung ist. In dieser Zeit war es sehr wichtig das sehr viele Babys zur Welt kamen. Die Stadt musste wachsen.

Herzogin Anna Amalia

Der Weimarer Zwiebelmarkt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts prägte die Weimarer Klassik die Stadt. Während die Herzogin Anna Amalia gemeinsam mit ihrem Sohn Herzog Carl August regierte, flanierten neben anderen wichtigen Persönlichkeiten, die heute sehr bedeutsamen Intellektuellen Goethe, Schiller und Herder durch Weimar. Künstler waren am Hof willkommen. Auch die späteren Herrscher Weimars, trugen zum kulturellen und künstlerischen Wachstum bei. Franz Liszt wurde 1842 Kapellmeister. Auch Richard Wagner lebte im Jahr 1849 eine Weile in Weimar. Man muss sich vorstellen, dass es zu dieser Zeit kein elektrisches Licht, also auch keinen Strom gab.

Neben Musik und Dichtkunst, wurde durch die 1860 gegründete Weimarer Maler-Schule, auch die Kunst gefördert. Als Andenken an die Weimarer Klassik, ließ Herzog Carl Alexander Denkmäler von Schiller, Goethe, Herder und Wieland errichten. Sie sind auch heute noch zu besichtigen. Bereits 1846 wurde Weimar an das Eisenbahnnetz angeschlossen und die Infrastruktur wurde immer weiter ausgebaut. Geschichtlich wurde Weimar 1919 zur großen Bühne. Im örtlichen Deutschen Nationaltheater fand die Nationalversammlung statt um eine Verfassung zu formulieren.

Bauhaus-Entstehung und das Goethe- & Schiller-Archiv

Auf diesem Ereignis beruht die Namensgebung der „Weimarer Republik (1919-1933). Nachdem zunächst die Künstler Weimars regelrecht pulsierten, und sich gegen gegen erste nationalistische Einflüsse auflehnten, wurde Weimer in der Kriegszeit zum Zentrum verschiedener nationalistischer und konservativer Einflüsse. 1926 fand der zweite Parteitag der NSDAP in Weimar statt, und die Hitlerjugend wurde dort gegründet. Weimar war machtpolitisch ein interessantes Gebiet für die Nazis, durch den kulturellen Hintergrund sah Hitler dort eine ideale Propaganda-Bühne. 1932 wurde die thüringische Regierung durch den Gauleiter Fritz Sauckel von der NSDAP übernommen. Sauckel residierte in Weimar. Vor Ort rebellierten sozialdemokratische, christliche und kommunistische Widerstandsgruppen während der Nazizeit. In der jüngeren Geschichte wurde Weimar 1999 zur Kulturhauptstadt Europas ernannt. In Berlin war zu dieser Zeit gerade der Potsdamer Platz fertig gestellt worden. (das nur so nebenbei erwähnt).Das Klassische Weimar, die Bauhaus-Entstehung und das Goethe- & Schiller-Archiv wurden bereits ein Jahr zuvor, 1998 in das Weltkulturerbe aufgenommen. Die Geschichtsträchtige Vergangenheit kann von Touristen in ganz Weimar bewundert werden. Das bereits erwähnte Goethe- und Schiller-Denkmal gehört dazu.

Auch das Deutsche Nationaltheater mit der angegliederten Staatskapelle Weimar sind Besuchermagneten. Eine Stadtführung lohnt sich, es gibt so vieles interessantes zu erfahren. Die St. Peter und Paul Stadtkirche, ist die größte Kirche Weimars. Sie ist auch bekannt als Herder-Kirche. Dies lässt sich auf das Schaffen Johann Gottfried Herders, während der Weimarer Klassik, zurück führen. Literatur Interessierte Menschen, werden bei einem Besuch des Thüringisches Hauptstaatsarchives, des Goethe- und Schiller-Archives oder des Goethe-Instituts auf ihre Kosten kommen. Als wichtigstes Museum ist das Bauhaus-Museum zu nennen. Es beherbergt circa 500 Exponate. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Weimarer Rathaus und das Stadthaus, das Liszthaus, das Goethe Wohnhaus mit dem Goethe Nationalmuseum sowie das Schiller Wohnhaus und das Schillermuseum.

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