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Wie macht man Brennholz mit der Kettensäge?

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Spätestens wenn der nächste Winter naht, wird Feuerholz für den heimischen Kamin benötigt. Brennholz selbst mit der Kettensäge zu schneiden ist zwar aufwendig, die Arbeit an der frischen Luft kann aber auch die Sinne frei machen. Spätestens dann wenn man vor dem heimischen Kamin verweilt, weiss man welche Arbeit man geleistet hat.

Wer selbst Holz im Wald schneidet, trägt außerdem der Forstwirtschaft bei. Man schont die Wälder und reduziert die langen Transportwege der LKW´s. In den folgenden Abschnitten möchte wir einige Hinweise zum Brennholz schneiden geben.

Die richtige Ausrüstung für Holzschneider

An oberster Stelle steht immer die eigene Sicherheit. Daher sollte beim Holzschneiden im Wald auf die entsprechende Schutzkleidung besonders wert gelegt werden. Neben dem Gehörschutz, gehören auch Schnitthandschuhe, festes Schuhwerk, sowie eine Schutzbrille zur Grundausstattung. Auch die Beine sollten mit einer passenden Schnittschutzhose geschützt werden.

Holz machen Schritt für Schritt

Im ersten Schritt sollte man größere Teile zunächst auf handliche Größe bringen. Daher raten wir Baumstämme und Äste in ein Meter große Stücke zu verarbeiten. Mit Hilfe der Motorsäge kann dies direkt vor Ort geschehen. Ein dicker Baumstamm sollte auf dem Boden abgelängt werden. Wer über ein sicheres Augenmaß verfügt kann dies nach Gefühl angehen. Ansonsten raten wir mehrere Markierungen zu setzen. Vor dem Zerkleinern des Baumstammes sollte dieser fest gesichert auf dem Boden liegen. Gegen ein Wegrollen helfen oftmals Keile oder kleinere Holzstücke.

Beim Durchtrennen schneidet man den Baumstamm zunächst nur etwa ¾ ein. Dadurch verhindert man mit der Kettensäge in den Boden zu schneiden. Daraufhin muss der Baumstamm gedreht werden. Nach erneutem Sichern, beendet man die angefangenen Schnitte.

Ist der Untergrund nicht zum Fixieren der Holzstämme geeignet, gibt es eine andere Lósung. Man nimmt sich ein etwa ein Meter langes Stück zur Hand und schneidet dieses mit einem V-Einschnitt ein. Der Einschnitt sollte etwa so breit wie der Durchmesser des zu fixierenden Baumstammes sein. Gelingt dies nicht auf Anhieb, kann man immer noch kleinere Kleile unterschieben. Durch das Herstellen dieser Unterlage erhöht man auch gleichzeitig die Arbeitsposition und schont den Rücken beim Arbeiten.

Baumstamm in handliches Kaminholz schneiden

Nach dem Teilen des Baumstamm in etwa ein Meter lange Stücke, muss dieser noch weiter verarbeitet werden. Kleinere Holzteile können auch schneller trocknen. Auch die Meterstämme werden zunächst gegen ein Wegrollen gesichert. Nun schneidet man das Holz mittig über die ganze Länge hinweg ein, aber nicht durch. Anschließend zerteilt man den Meterstamm durch Eintreiben eines Keils. Je nach Baumstammdicke muss dieser Vorgang wiederholt werden.

Wie verarbeitet man dünne Äste zu Brennholz?

Auch Holzstämme oder Äste geringeren Durchmessers können zu Feuerholz weiterverarbeitet werden. Dazu nutzt man die Stabilität eines Sägebocks. Auf diesen lassen sich die Holzstücke sicher auflegen und zu Kaminholz weiterverarbeitet werden. Dies kann entweder direkt vor Ort im Wald geschehen oder im heimischen Garten.